“NABU … Stunde der Wintervögel” (06. bis 08.01.2017)

Der Countdown läuft: Deutschlands größte Vogelzählaktion geht 2017 in die siebte Runde, wenn wieder alle Vogelfreunde aufgerufen sind, an der "NABU ... Stunde der Wintervögel" von Freitag, 6., bis Sonntag, 8. Januar, teilzunehmen. Mit besonderer Spannung werden wieder die Ergebnisse und Teilnehmerzahlen im Oldenburger Land erwartet: Hier ist die Teilnehmerdichte der von den Gefiederten Begeisterten traditionell besonders hoch, "eine der höchsten bundesweit", berichtet NABU-Bezirksgeschäftsführer Rüdiger Wohlers, der die überaus erfolgreiche Aktion vor mehr als zwanzig Jahren in Großbritannien kennen gelernt hatte. "Das Schöne an der Aktion ist, dass die Teilnahme besonders einfach ist: Alle innerhalb einer selbst festzulegenden Stunde beobachteten Vögel werden notiert und dann über die Teilnahmekarte oder online - das Internet nutzen bereits mehr als 90 Prozent der Meldenden - an den NABU übermittelt.
> Wer noch gedruckte Teilnahmebögen, auch in größerer Menge, haben möchte, kann diese am Donnerstag, 5. Januar, unter Telefon 0441 - 25600 abfordern. > Die online-Meldung ist unter www.stundederwintervoegel.de möglich", erläutert Wohlers, der auf die Ergebnisse zwischen Wangerooge und Dümmer gespannt ist: "Es wird interessant sein, Werte darüber zu bekommen, wie sich das verhältnismäßig milde Winterwetter auswirkt - wieviele Vogelarten trotz des großen diesjährigen Baumfruchtangebot - unter anderem sehr viele Bucheckern in den Wäldern - am Futterplatz erscheinen, und ob doch noch nordische Einflieger wie Wacholderdrossel, Rotdrossel oder Bergfink in nennenswerten Anzahlen auftauchen werden", freut sich der NABU-Bezirksgeschäftsführer auf die Meldungen der Vogelfreunde zwischen Ammerland und Weser, zwischen Jadebusen und Dammer Bergen, zwischen Raddetal und Wangerland.
Erste Detailergebnisse, Trends und Besonderheiten werden bereits in den ersten Tagen nach Abschluss der Aktion erwartet. In den Vorjahren waren stets besonders viele Teilnehmer aus Hatten, Hude, Bad Zwischenahn, Brake, Varel, der Stadt Oldenburg und Rastede zu verzeichnen. Auch in diesem Jahr werden unter den Teilnehmern Gewinne ausgelost. "Es ist wichtig, dass wir durch diese Aktion über lange Jahre belastungsfähige Daten über die Verbreitung vieler Vogelarten des Siedlungsraumes erhalten", erläutert der Naturschützer. "Daraus lassen sich Hinweise auf Bestandsentwicklungen und Lebensraumqualitäten ableiten."
Meldeschluss für alle Daten ist der 16. Januar - dann müssen diese in der NABU-Bundesgeschäftsstelle in Berlin eingegangen sein. Rüdiger Wohlers bittet, die Daten stets direkt nach Berlin, nicht an die Bezirksgeschäftsstelle in Oldenburg, zu senden.
Am 7. und 8. Januar ist auch eine telefonische Meldung über die kostenlose Rufnummer 0800 - 1157115 von 10 bis 18 Uhr möglich.   Quelle : NABU-Pressemitteilung

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