„MapMyDay!“ – Barrierefreiheit in Oldenburg (22.10.2016)

Kampagne „MapMyDay!“ für mehr Barrierefreiheit geht in die zweite Runde

Nach dem erfolgreichen Kampagnenstart im Juni findet die zweite „MapMyDay!“-Aktion zur Online-Plattform www.wheelmap.org am Samstag, 22. Oktober, statt. Unter der Schirmherrschaft von Baudezernentin Gabriele Nießen sind die Oldenburgerinnen und Oldenburger aufgefordert, bewusster auf mögliche Barrieren im täglichen Leben zu achten und entsprechend noch weitere Orte auf der digitalen Karte einzutragen. Auch Inhaberinnen und Inhaber und Betreiberinnen und Betreiber von Orten öffentlichen Interesses sollen auf diesem Weg für noch mehr Barrierefreiheit gewonnen werden.
Die Veranstaltung beginnt am Samstag, 22. Oktober, um 12 Uhr im Blauschimmel Atelier e.V., Klävemannstraße 16.

www.wheelmap.org

Auf der Plattform www.wheelmap.org können seit 2010 öffentliche Orte in ganz Deutschland nach ihrer baulichen Rollstuhlgerechtigkeit beurteilt werden. Dies geschieht nach dem Ampelprinzip von grün „völlig barrierefrei“ bis rot „nicht barrierefrei“. Oldenburg hat sich im Rahmen des Inklusionsprozesses entschlossen, seine Präsenz auf der Online-Plattform zu verstärken und führt mithilfe der Öffentlichkeit drei sogenannte „Mapping-Aktionen“ durch, das heißt Orte gezielt auf ihre Barrierefreiheit hin zu erkunden und das Ergebnis online kenntlich zu machen.Eine dritte Mapping-Aktion ist im Frühjahr 2017 geplant, sodass die Kampagne auf der 6. Oldenburger Inklusionswoche 2017 präsentiert und ausgewertet werden kann und somit einen vorläufigen Abschluss findet.  Neben diesen Aktionen konnten bisher die Cäcilienschule und das Gymnasium Eversten für Kampagnen gewonnen werden, weitere Oldenburger Schulen sollen folgen. So können Schülerinnen und Schüler theoretische und praktische Erfahrungen mit der Online-Karte sammeln und ihren Blickwinkel auf andere Menschen, wie Ältere, Familien oder kleine Kinder erweitern.„Die wheelmap-Kampagne ist für alle Seiten ein großer Gewinn“, so Lena Haddenhorst von der Fachstelle Inklusion. „Das ist eine tolle Sache und ermöglicht es auch den Seniorinnen und Senioren, leichteren Zugang zu Gebäuden zu erhalten und auch zukünftig zu profitieren“, erklärt Regina Dirksen, Leiterin der Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Dietrichsfeld.

„Einmal mit dem Thema beschäftigt, fallen mir viele barrierefreie Gebäude auf, die noch nicht in der wheelmap stehen. Je mehr die wheelmap wächst, desto einfacher wird die Teilhabe für Menschen, die auf einen Rollstuhl oder eine Gehhilfe angewiesen sind oder mit dem Kinderwagen unterwegs sind“, so Jessica Lucht, Koordinatorin für Inklusion an Oldenburger Schulen der Stadt Oldenburg.

Auch wenn www.wheelmap.de eine Online-Plattform ist, sind insbesondere auch diejenigen herzlich eingeladen, die keinen Internetzugang, kein Smartphone oder ähnliches besitzen. Es wird neben der sofortigen technischen Umsetzung die Möglichkeit geben, mit einem einfachen Formular „offline“ die Barrierefreiheit zu beurteilen. Alle Materialien und Informationen werden zu Beginn der Veranstaltung am 22. Oktober zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.oldenburg.de/inklusion.

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Quelle: Pressemeldung der Stadt Oldenburg

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